Hoherodskopf im Hohen Vogelsberg

Da dieser Beitrag (noch) nicht als offenes Material im Sinne von Open Educational Resources zur Verfügung steht, ist der Zugriff hierauf passwortgeschützt.
Bitte geben Sie das Passwort ein, um das Material aufzurufen.


Tertiärer Basalt-Vulkanismus im Vogelsberg – Übersicht

Der Vogelsberg liegt zwischen den Städten Gießen, Fulda und Frankfurt am Main im Bundesland Hessen (Abb. 122). Die Exkursionpunkte liegen im Landkreis Vogelsberg im Regierungsbezirk Gießen. Der Vogelsberg Teil der Großregion „Deutsche Mittelgebirgsschwelle“ und gehört dort zu der naturräumlichen Gliederung Hessisches Bergland. Das Hessische Bergland ist ein bewaldetes Mittelgebirge zwischen Rheinischem Schiefergebirge und dem Westrand des Thüringer Beckens. Der Vogelsberg gehört mit Teilen der Rhön und dem Knüll zum Osthessischen Bergland, welches einen in sich geschlossenen, herausgehobenen Teil des Hessischen Bruchschollentafellandes bildet. Begrenzt wird der Vogelsberg im Westen durch das Lahntal und Gießener Becken, im Norden durch die Oberhessische Schwelle, im Osten durch Fliede- und Fuldatal und im Südosten und Süden besteht eine Verbindung zu Spessart und Rhön (Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, 2018, Abb. 81). Der Naturpark Hoher Vogelsberg wurde 1956 als Landschaftsschutzgebiet eingerichtet und umfasst heute eine Fläche von 883,36 km2.

Abb. 122: Lage des Exkursionsgebiets Vogelsberg mit den Exkursionspunkten 28-30  (EHRHARDT ET AL., 2017).

Der Vogelsberg stellt mit 2.300 km2 das größte geschlossene Basaltgebiet Europas dar und wird in drei naturräumlichen Einheiten den Vorderen, Unteren und Hohen Vogelsberg unterteilt (Abb. 81).  Der Hohe Vogelsberg (im Norden und Osten durch die 500 m-Höhenlinie und im Westen und Süden durch die 400 m-Höhenlinie begrenzt) ist ein zentrales, fast völlig beweidetes Hochplateau mit der höchsten Erhebung, dem Taufstein mit 773 m ü. NHN und dem Hoherodskopf mit 764 m ü. NHN im zentralen Vogelsberg. Rund um den Hohen Vogelsberg schließt sich der Untere Vogelsberg als 5-20 km breiter Ring an, der meist dem Rand der Basaltflächen folgt, aber auch den Bundsandstein des Giesener Forstes und Muschelkalkhänge im Kinzig- und Steinaubachtal mit einbezieht. Im Westen schließt sich dem Unteren Vogelsberg noch der Vordere Vogelsberg an, der die Basaltdecken östlich von Gießen miteinschließt (Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, 2018). Der Exkursionspunkt 29 Hoherodskopf liegt im Hohen Vogelsberg, die Exkursionspunkte 28 Bauxitgrube Lich und 30 Forst Staufenberg im Vorderen Vogelsberg.  Lich zählt dabei zum Laubacher Hügelland und Staufenberg zum Lumda-Plateau.

Abb. 123: Die naturräumlichen Einheiten im mittleren Hessen mit eingezeichneten Exkursionspunkten im Hohen und Unteren Vogelsberg.

 

Für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung sind die Standorte im Vogelsberg unterschiedlich gut geeignet. In geschützten Lagen des Unteren Vogelsberges wird vielfach Ackerbau betrieben. Im Gegensatz dazu herrscht im Hohen Vogelsberg Grünlandnutzung und im Oberwald forstliche Nutzung vor.

Entwicklungsgeschichtlich lässt sich die Vegetation des Vogeslberges anhand von Pollenuntersuchungen bis in die Eiszeit zurückverfolgen: Auf die eiszeitliche Tundra folgten postglaziale subarktische Kiefern-Birken-Wälder, nach späterer Erwärmung und Erhöhung der Niederschlagsmengen Eichemischwälder und während der Bronzezeit wanderte die Rotbuche in das Gebiet. Die Buche ist hier noch die vorherrschende Baumart und ist auch die potenzielle natürliche Vegetation. Im Oberwald ist der typische Zahnwurz-Buchwald (Dentario-Fagetum) örtlich mit Beimischungen von Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Esche (Fraxinus excelsior) und Bergulme (Ulmus glabra) weit verbreitet. Auf den kalkfreien bis kalkarmen Bodenbildungen auf Löss der Hochlagen kommt Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) stellenweise auch Perlgras Buchenwald (Melico-Fagetum) mit reichem Unterwuchs an montanen und subalpinen Arten vor. An wechselfeuchten, vereinzelt blockhaltigen Standorten sind Bergahorn-Buchenmischwälder (Aceri-Fageten) und Bergahorn-Eschen-Mischwälder (Aceri-Fraxineten) anzutreffen. In nassen, nährstoffreichen, teilweise anmoorigen Böden kommen Bruchwälder (Alnion glutinosae) vor. In tieferen Lagen kommen Buchen-Eichenwälder (Quercetalia robori-petrae) vor, während natürliche Eichen-Hainbuchenwälder (Carpinion betuli) äußerst selten sind. Im Oberwald hat siet dem Ende des 19. Jahrhunderts die Fichte im Rahmen von Aufforstungen große Flächenanteile übernommen (Wegener, 2005, Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, 2018). Auf den basenarmen Buntsandsteinflächen wachsen vornehmlich Kiefern. Veränderungen erfuhr die potenzielle natürliche Vegetation durch vielfache menschliche Einflüsse seit der Rodungs- und Siedlungstätigkeit um etwa 1.000 n. Chr. Generell gilt der Vogelsberg ist mit seinen nährstoffreichen Wiesen- und Weideböden heute waldarm. Nur in den Hochgebieten des Hohen Vogelsbergs (im Oberwald) und im südlichen Gebirgsverlauf sind größere Waldkomplexe vorhanden.

Limitierender Faktor des Ackerbaus im Hohen Vogelsberg ist nicht das Relief, sondern die klimatischen Gegebenheiten und in den letzten Jahren und Jahrzehnten die sozioökonomische Entwicklung in der Landwirtschaft, die u. a. eine stetige Zunahme des Grünlandes und der Aufforstungsflächen bedingt.

Das einzige Hochmoor des Vogelsbergs, die Breugeshainer Heide, ist durch Entwässerungsmaßnahmen (etwa 1920), Birkenanflug und Kiefernanpflanzung sehr stark gestört und die typische Vegetation von Torfmoosen, Sonnentau und Wollgräsern nur in kleinen Resten erhalten. Mit zusätzlicher Bewässerung und Pflegemaßnahmen wird versucht, dieses Areal zu retten (Naturpark Vulkanregion Vogeslberg, 2018).

Die Basalte des Vogelberges werden als Baumaterial an vielen Stellen gebrochen und vorwiegend als Schotter und Splitt für den Straßenbau verwendet.

Der Vogelsberg ist als Teil der zentraleuropäischen Vulkanprovinz mit mehr als 2.300 km2 Ausdehnung und einem „vulkanischen“ Fördervolumen von 500 km3 das größte Vulkangebiet Mitteleuropas, das vor ca. 20 bis 10 Mio. Jahren im Tertiär und Quartär und teilweise auch in der oberen Kreide entstand (Abb. 82). In der nördlichen, von West nach Ost verlaufenden Zone befindet sich die Eifel, deren jüngste vulkanische Bildungen ert vor wenigen tausend Jahren entstanden. Das jüngste Ereignis der Eifel zählt mit ca. 11.000 Jahren zu den jüngsten nachgewiesenen Ereignissen in Mitteleuropa (Meschede, 2015).

Abb.124: Der Vogelsberg als Teil der tertiären und quartären Vulkangebiete Deutschlands (Meschede, 2015).

Die geologische Übersicht in Abb. 82 zeigt die Stellung des Vogelsbergs in den deutschen Vulkangebieten. Am geologischen Aufbau des Vogelsbergs sind eine Vielzahl von übereinanderliegenden Decken aus basaltischen (Alkalibasalte und Tholeiite), phonolitschen und trachytischen Vulkanit-Gestei­nen sowie verschiedene Tuffe beteiligt, die im Tertiär (Miozän) aufdrangen. Die Förderung der Vulkanite begann vor 20 Mio. Jahren, erreichte ihr Maximum zwischen 15 und 18 Mio. Jahren und klang vor ca. 10 Mio. Jahren ab (Meschede, 2015). Neben Oberflächenergüssen kommen auch Intrusionen in den tertiären Sanden vor. Im Untergrund stehen Schichten der Trias und im südwestlichen Teil auch Sedimente des Devons und Perms einer prävulkanischen flachen Fluss- und Seen Landschaft an. Gesteine der Trias, insbesondere Buntsandstein, und tertiäre Sedimente in Form von Süß- bzw. Brackwasser und auch marine Ablagerungen im Liegenden werden von teilweise bis zu 490 m mächtigen basalt­ischen und trachytischen Deckenergüssen und Tuffen bedeckt (Wegener, 2015). Die Aufwölbung des Vogelbergs hat bewirkt, dass im Gebirge mehrere Vereb­nungs­flächen ausgebildet sind. Sie sind konzentrisch angeordnet und führen treppenartig vom Hohen Vogels­berg zu seinen Rändern herab. Die heutige Form erinnert an einen schildförmigen Vulkan, sie ist aber das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Hebungsvorgängen und Erosion und ist nicht das Produkt eines großen Eruptsionzentrums mit einem zentralen Krater (Meschede, 2015).

Unter subtropischen Bedingungen, die zur Zeit der Bildung der Vulkanite herschten, wurden die Vulkanite durch lateritische Verwitterung in rote Tone umgewandelt, die auch heute noch an vielen Stellen im Vogelsberggebiet vorhanden sind. Stellenweise kam es zu dieser Zeit auch zur Bildung von Bauxit (Aluminumerz) und Eisenerzen, die vom Mittelalter bis z.T. noch heute abgebaut werden (Meschede, 2015). Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten „Eiserne Hosen“ (Bauxit­grube), die noch bis in die sechziger Jahre umfangreich abgebaut wurden und auch noch heute im kleinen Umfang als Isolationsmaterial gewonnen werden. Die schalig-krustigen und erdigen Erze, z. B. in den Gruben im Raum Hungen, wurden bis Ende der 60er im Tagebau gewonnen. Diese Bauxitgrube wird im Vorderen Vogelsberg am Exkursionspunkt 28 Bauxitgrube Lich besucht.

Während des Pleistozäns wurden auf den vulkansichen Untergrund Lössschichten aufgeweht, die ihre größte Mächtigkeit am westlichen Rand der Wetterau hin erreichten. In den exponierten Laen aber durch Auswaschung zu einem Lössschleier degradiert sind (Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, 2018). Die Lössablagerungen insbesondere des Oberwaldes haben heute eine geringere Mächtigkeit und sind durch hohe Niederschläge des Oberwaldes völlig entkalkt sowie durch Umlagerungsprozesse mit basaltischem Material vermischt. Die Nährstoffe sind in erheblichem Umfang ausgewaschen, die pH-Werte sind mit Werten unter 4,0 sehr niedrig.

Im Frühjahr vor ungefähr 13.000 Jahren kam es in der nördlichen Eifel in diesem Vulkangebiet zu einem vulkanischen Ereignis, das sich weit über die heutigen Grenzen Deutschlands hinaus bemerkbar machte und sicher zu den größten Eregnissen zählt, das sich im Gebiet der Eifel jemals ereignete. Mit dem Ausbruch des Laacher-See-Vulkans wurde eine große Menge an vulkanischen Lockermaterialien gefördert, die vom Wind in viele hundert Kilometer hinweg in nordösltiche Richtung bis in das Gebiet der heutigen Ostee und nach Südschweden sowie nach Süden bis in die Po-Ebene hineinverfrachtet wurde (Meschede, 2015). In unmittelbarer Umgebung des Laacher Sees erreichten die Tuffablagerungen Mächtigkeiten von mehr als 20 m. Noch in einer Entfernung von 50 km lassen sich Bims- und Tephraschichten mit einer Mächtigkeit von 1 m nachweisen. Die Aschelagen stellen einen hervorragenden Markerhorizont dar. CO2-Austritt im Laacher See zeigt, dasss der Krater heute noch nicht ganz abgekühlt ist (Meschede, 2015). Im Bereich des etwa 120 km vom Laacher See entfernten Vogelsbergs kann man Laacher-See-Vulkanaschen nachweisen. Für die Gestaltung der Oberflächen sind neben den genannten tektonischen Ursachen vor allem Verwitterungs- und Bodenbildungsvorgänge unter Einfluss des perglazialen Klimas im Quartär verantwortlich. Neben durch Frostsprengung enstandenen Blockmeeren sind ausgeprägte Solifluktionsdecken mit unterschiedlichen Anteilen an Löss und Laacher-See-Tephra vorhanden (Wegener, 2005).

Abb. 124: Verbreitung der Laacher-See-Tephra in Mitteleuropa aus Meschede (2015) mit eingezeichnetem Exkursionsgebiet Vogelsberg.

Im Vorderen Vogelsberg am Exkursionspunkt 30 Forst Stau­fenberg tritt Bunt­sand­stein des Lie­gen­den – überwiegend mit den sandigen und tonigen Sedimenten des oberen und mittleren Buntsand­steins – zutage. Der Buntsand­stein wird von einzelnen Basalt­kegeln durchragt und ist meist von tertiären Kiesen, Sanden und Tonen bedeckt. Im Bereich der Hochflächen kommen Löss- und Lösslehmdecken vor. Einge­schaltet sind Aschelagen des Laacher See-Bims. Der Buntsand­stein ist im Gebiet intensiv gebleicht und kaoli­ni­ti­siert. Diese tiefreichende Zer­setzung ist auf die lang an­dauernde Verwitterungs- und Boden­bil­dungs­prozesse während des Ter­tiärs und z. T. der Kreide­zeit zurück­zuführen.

Die Böden des Vogelsbergs wurden besonders durch Periglazialprozesse der letzten Kaltzeit geprägt. Dabei ist Löss im gesamten Vogelsberg akkumuliert worden. Periglaziale Decken sind im Gebiet weit verbreitet. Die Hauptlagen enthalten häufig Bestandteile des Laacher See-Tuffs. Wegen der großen Höhen-, Relief- und Klimaunterschiede sind die Bodenverhältnisse der 3 Untereinheiten im Vogelsberg sehr unterschiedlich:

Der Vordere Vogelsberg zwischen Seenbach und Lahntal ist gekennzeichnet durch unterschiedlich mächtige Lössdecken verschiedenen Alters, aus denen sich vornehmlich – teilweise schwach pseudovergleyte – Parabraunerden entwickelt haben. Daneben sind kräftig rot gefärbte Bodenrelikte landschaftsprägend, die auf tertiäre tropenähnliche Verwitterungsbedingungen hinweisen. Es handelt sich um fersiallitische und ferrallitische, kaolinitreiche Bodenbildungen mit kräftig roten Hämatit in den Oberbodenhorizonten über einem meist grau-blauen Zersatz des Ausgangsgesteins (Saprolit). Diese basenarmen, sauren, häufig rotbraunen bis graubraunen Lehmböden wurden früher als Latosole bzw. Plastosole bezeichnet. Sie sind immer von jüngeren Deckschichten überlagert und werden zu den entsprechenden Böden gestellt, z.B. Braunerde über Fersiallit, Ranker und Ranker-Braunerden aus Basalt und anderen vulkanitischen Gesteinen. Ranker treten nur in steileren Hanglagen auf. Besonderheiten stellen die Lockerbraunerden aus Laacher See-Tuff da. Sie sind zwar flächenmäßig kaum von Relevanz, stellen aber für die Paläobodenkunde und für die Rekonstruktion von Klima- und Umweltveränderungen ein gutes Archiv dar.

Auf den lössbedeckten Hochflächen des Lumda-Plateaus am Exkursionspunkt 30 Forst Staufenberg wirkt der stark kaolinitisierte Buntsandstein als Wasserstauer und führt zur Bildung von primären Pseudogleyen. Im Bereich der Löss­decken kommen Braunerden und Parabraunerden vor, die in Hanglagen häufig kolluvial überprägt sind. Soweit der Buntsandstein nicht durch eine Saprolitisierung verändert wurde, haben sich podsolierte Braunerden entwickelt. Auf den Standorten mit vulkanischen Tuffen haben sich Locker-Braunerden gebildet. Die Basalt­durch­ragungen tragen Ranker und basenreiche Braunerden aus Basaltschutt.

Der Untere Vogelsberg umgibt den Hohen Vogelsberg in Höhenlagen von etwa 300-450 m ü. NHN ringförmig in einer Ausdehnung von 5-20 km. Aufgrund seiner geringen Reliefenergie sind lösslehmreiche Solifluktionsdecken weit verbreitet, in denen sich tiefgründigere Parabraunerden und Pseudogleybraunerden entwickelt haben. Daneben finden sich Parabraunerden aus Lösslehm mit tiefreichender Tonverlagerung bei allerdings geringen Tongehaltsunterschieden zwischen Ober- und Unterboden, die durch hohe Schluffgehalte und entsprechende Niederschläge oftmals haftnässepseudovergleyt sind. Die höhere Erodierbarkeit der Para­braun­erden in den ackerbaulich genutzten Gebieten ist die Ursache für Kolluvisole in Dellen und Dellentälern. Vega, Gley-Vega und Vega-Gley sind typische Boden­bildungen in bis zu 2 m mächtigen Talfüllungen im Auenbereich der Unterläufe der Bäche und Flüsse. Größere Verbreitung haben Ranker, Ranker-Braunerden und Braunerden aus Decksedimenten. Kleinräumig vorkommende tertiäre Verwitterungs- und Bodenreste aus Basalt (z. T. mit Brauneisenstein) sind meist von Lösslehmen und anderen periglazialen Sedimenten überlagert.

Der zwischen 450 und 700 m gelegene Bereich des Hohen Vogelsberg ist durch mehr als 30 Bäche in deutliche Bergrücken zerschnitten. Diese sind meist von ungelagertem Lösslehm bedeckt und tragen überwiegend Parabraunerde-Pseudo­gleye. An den flacheren Hängen dominieren Braunerden. Ranker und Ranker-Braunerden treten zurück. Bei den Hochflächen des Hohen Vogelsberg handelt es sich um altpliozäne Verebnungsflächen mit weithin erhaltenem Verwit­terungsmaterial aus vulkanischen Gesteinen.